Die Nachricht, dass Nina heute mit stolzen 14 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen mußte, war für mich wieder ein Anlass in die Vergangenheit zu schauen!

Ich kann mich noch sehr gut an die Reise mit meiner ebenso verrückten Freundin Lies van Essen erinnern.

Wir zwei "zogen aus" im Mai 2006 um die Drahthaarvizsla Szene in der Slowakei zu erkunden. Es waren uns zwei UD von einem namhaften slowakischen Züchter avisiert worden, aber beide erfüllten nicht unsere Vorstellungen!

Wir zwei sassen also in unserem slowakischen Hotelchen und überlegten, wie wir nun weitervorgehen wollten. Kurzentschlossen, es gab Internet in unserem Hotel (!) suchte Lies die Kontaktdaten von Katalin und schneller als erwartet, sassen wir zwei wieder im Auto und fuhren nach Ungarn, um Kati zu besuchen. Dort begrüßte uns sehr freudig Nina! Es brauchte einige Überredungskunst, Kati zu überzeugen, dass wir unbedingt Nina mit nach Deutschland nehmen mußte. Aber es gelang!

Die anfängliche Unzufriedenheit war schnell verschwunden und frohen Mutes fuhren wir in die Slowakei zurück!

Mit zu unserer Reiseplanung gehörte von Beginn an der Besuch einer Jubiläumsausstellung des slowakischen Vizslavereines, aber wir hatten auch Zeit für ein bißchen Kultur:

Am nächsten Tag ging es früh los!

Es waren viele Vizsla's (Uk und UD) gemeldet, bei Gesprächen erfuhren wir dann, dass zur damaligen Zeit nur noch 25 (!!!!) Drahthaarvizsla in dem Land registriert waren!

Huncut fiel Lies direkt ins Auge und auch hier brauchte es etwas Überredung, aber Huncut, die bei Lies dann später Lou Lou hieß, sass' dann schnell neben Nina im Auto und sollte die Reise in die Niederlande antreten!

Am Ende der Ausstellung konnten wir es nicht lassen und mit Ferenc Varga zu seinem Zuhause zu fahren, um uns dort vor Ort seine Hunde anzuschauen! Tja,..............................

Ich konnte einfach nicht anders. Cimbi, späterer Spitzname "Tappes", leistete Nina und Lou Lou Gesellschaft! Nun waren wir wirklich sehr spät dran und hatten noch etlichen Stunden Fahrt vor uns!

Aber mit diesen tollen Hunden im Gepäck und mit vielen Anregungen und Gesprächen vergingen auch diese Stunden wie im Flug!

Im frühen Morgengrauen waren wir in Schladern angekommen und der Rest des Rudel's konnte die Neuen in Augenschein nehmen!

Nun sind sie beide in den ewigen Jagdgründen.

 

 

 

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Und wieder gibt es ein kleines Jubiläum!

Unsere Homepage gibt es heute auf den Tag genau 14 Jahre!

Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne Internet oder nunmehr auch ohne Facebook möglich ist, die geeignenten Welpeninteressenten zu finden. Ich frage mich oft, was haben wir in der Zeit davor getan. Klar man konnte Inserate schalten in der gängigen Jagdpresse wie "WildundHund" oder "Dt. Jagdzeitung", aber es war mehr als mühsam, weil der Redaktionsschluß meist 3 Wochen betraf.

Als am 1.09.1999 die www.vizsla.de online ging, wurde ich langsam durch Volker Franz mit der Materie Internet bekannt. Auf der Seite hatte wir dann unsere allererste Plattform für den Zwinger. Heute noch Danke, lieber Volker und René!

Wer mich kennt weiß, dass es mir dann keine Ruhe ließ, bis die eigene Homepage stand, oft wurde sie im Outfit geändert, aber nun seit Jahren bleibt sie konstant.

Ich freue mich, über soviele Besucher und hoffe, Sie bleiben uns weiterhin treu, um das Geschehen um uns und unsere Drahthaarvizsla weiter zu verfolgen!

Obwohl, ich muss es zugeben, die Möglichkeiten von FB mich manchmal etwas faul sein lassen, die WEb-Site aktuell zu halten! Aber ich schwöre Besserung. Versprochen!

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02
Jul
Die Zukunft

Ich hatte begonnen über die Vergangenheit zu schreiben und wie alles anfing mit der "Sucht" ! Die Zeit fliegt nur so dahin, daher musste ich die Fortsetzung aufschieben. Mittlerweile ist der 2. A-Wurf von Haus Schladern großgezogen und flügge geworden. Alle Welpen bis auf Alkony sind ausgezogen und in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Dänemark haben sie ihr neues Zuhause gefunden. So kehrt wieder etwas Ruhe ein in Simontornya.

22 Jahre sind eine lange Zeit, die auch nicht spurlos an einem vorübergeht! Erfahrungen hat man gesammelt, gute sowie auch ernüchternde! Viele, viele Hunde, die längst schon nicht mehr leben, aber in vielen Ahnentafeln noch präsent sind, habe ich persönlich gesehen und kann mir daher ein Bild machen, wenn ich eine Ahnentafel ansehe!

Dieses Wissen und die Erfahrungen zum Wohle der Rasse weiterzugeben ist mein Wunsch gewesen. Jemand mit der gleichen Passion und auch dem bißchen Wahnsinn zu finden, JA, das ist gelungen! Durch die eigenen Hunde infiziert mit der Sucht : Drahthaarvizsla vom Jäger für den Jäger (Ausnahmen bestätigen die Regel) , möchte ich hier erstmal nur im Blog bekanntgeben, dass die Zukunft des Zwingers von Haus Schladern nunmehr in zwei bzw. vier Händen liegt!

Petra mit Zerge, Bori, Alkony und Maszli (mit dem alles begann )

Petra Hachmeister und ich sind eine Zwingergemeinschaft eingegangen!

In Kürze werde ich die Homepage dahingehend aktualisieren und unser gemeinsames Rudel vorgestellen!

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Tja, wie war das eigentlich, so ganz ohne Internet, ohne Emails ja und auch ohne Facebook. Könnt‘ ihr Euch noch daran erinnern :-P , wie nahm dann damals Kontakt auf, achja das gute alte Telefon oder sogar der geschriebene Brief, zwar schon mit Schreibtmaschine und nicht mehr mit der Hand, aber tatsächlich auf Papier und dann in den Briefkasten. Spannend,……….. heute wohl kaum nicht der denkbar und dann das Schlimmste, die lange, lange Wartezeit oder wie damals keine Antwort sondern nur die erwartungsvolle Reise zu dem ersten Drahthaarvizsla – Welpen, vielleicht aber auch nicht!

Aber beginne ich mal besser mit dem Anfang, damit Ihr mir überhaupt folgen könnt‘ .

Unter dem Zwingernamen „Boomgaarden’s …….“ habe ich schon lange Zeit Irish-Terrier innerhalb der FCI und dem KfT (Klub für Terrier e.V.) gezüchtet. Mein damaliger Glen war Zipp von der Neesenburg, fast ja wirklich nur fast so erfolgreich wie Glen! Mein üblicher Spruch, wenn ich gefragt werde, wie ich ausgerechnet auf den Drahthaarvizsla komme, war und wird auch immer bleiben: ---Ich habe den Ehemann und die Hunderasse gewechselt ------.

Mit Manfred und der Forstbaumschule hat sich halt mein ganzes Leben umgekrempelt. Durch unsere Kunden und natürlich durch Manfred bekam ich die Verbindung zur Jagd, und somit stieg auch das Interesse mit Hunden jagen zu können. Leider war der ursprüngliche Charakter der Red Devil (Irish Terrier) schon lange nicht mehr das was es mal früher war, wie so oft, daher waren sie wie eigentlich doch alle Terrier nicht mehr zur Jagd einzusetzen!

Nun aber genug des Vorspanns! Ich fuhr mit besagten Rüden Zipp zu einer Ausstellung nach Brüssel, steh‘ dort am Hundeeinlass und traute meinen Augen nicht! Ein überdimensionierte Irish ?? Ich sah ihn nur von hinten, aber war sofort neugierig, ob ich diesen Rüden an unserem Ring sehen würde. Natürlich war das nicht der Fall. Ich machte mich also nach dem Richten sofort auf die Suche an den unzähligen Ringen, bis ich denn endlich gefunden hatte, was ich suchte!

Die Besitzer angesprochen, erfuhr ich, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Drahthaarigen Vizsla vor mir hatte. Der Blick in diese semmelgelben Augen,…. und es war schon um mich geschehen!

Wieder in Schladern angekommen, musste ich Manfred natürlich sofort von diesem Hund berichten! Sein trockener Kommentar: „ gibt es nicht! Ich hatte schon 1972 einen kurzhaarigen Vizsla, aber drahthaarig kenn‘ ich sie nicht! Aber mein Arpád war ein toller Jagdhund! „

Nun sind wir wieder beim Ausgangspunkt, was würde man heute machen? Sicher Mr. Google fragen, schnell und einfach zu einem Ergebnis, Kontaktadressen etc. Aber damals ……………!

 

Fortsetzung folgt ………

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Im Zuge diverser Anfragen für unseren A-2 Welpen in den Ostertagen tauchte die Frage auf, ob meine Welpen kupiert werden oder nicht!

Meine Antwort darauf ist aus Überzeugung : NEIN

 

Begründung: In einigen europäischen Ländern ist die Einfuhr von kupierten Hunden mittlerweile verboten, in anderen Ländern darf ein kupierter Hund an keinen Ausstellungen der FCI teilnehmen!

Tierschutzkonform und auch noch erlaubt für die jagdliche Führung wäre ein Kupieren innerhalb der ersten 3 Tage von einem Tierarzt, aber wer kann schon innerhalb dieser Zeit eine Auswahl treffen, welcher Welpe sich später wirklich als Jagdhund eignet oder vielleicht doch lieber eine Karriere als z.B. Rettungshund vorzieht! Wer weiß in der Zeit, ob die Zahnentwicklung korrekt ist, ob die Rüden beide Hoden haben, ob.............!

Sicher sind viele Jäger eine andere Optik gewöhnt, aber wenn man sich das Bild von Zerge von Haus Schladern ansieht: Ist der "komplette " Hund nicht ebenso wunderschön anzusehen, wenn der ganze Körper incl. der angewölften Rute angespannt ist!

Ich habe und führe schon seit langer Zeit kupierte und unkupierte Vizsla's und habe bisher keinerlei Probleme wegen dauerhaften Verletzungen gehabt. Ich weiß, dass es diese Problematik gibt, aber bin und war selber nie damit konfroniert!

Angesprochen auf die Problematik der sogen. Wasserrute im Hinblick auf die Rutenlänge kann ich auch nur sagen, dass ich da gleichermassen kupierte und unkupierte Hunde erlebt habe, die bei kaltem nassem Wetter damit zu kämpfen haben!

In dem Sinne erfreue ich mich auch weiterhin an "kompletten" Vizslas!

Eure

Ingeborg

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