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Csövarberki Nimfa
08.12.2016 18:07

Die Nachricht, dass Nina heute mit stolzen 14 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen mußte, war für mich wieder ein Anlass in die Vergangenheit zu schauen!

Ich kann mich noch sehr gut an die Reise mit meiner ebenso verrückten Freundin Lies van Essen erinnern.

Wir zwei "zogen aus" im Mai 2006 um die Drahthaarvizsla Szene in der Slowakei zu erkunden. Es waren uns zwei UD von einem namhaften slowakischen Züchter avisiert worden, aber beide erfüllten nicht unsere Vorstellungen!

Wir zwei sassen also in unserem slowakischen Hotelchen und überlegten, wie wir nun weitervorgehen wollten. Kurzentschlossen, es gab Internet in unserem Hotel (!) suchte Lies die Kontaktdaten von Katalin und schneller als erwartet, sassen wir zwei wieder im Auto und fuhren nach Ungarn, um Kati zu besuchen. Dort begrüßte uns sehr freudig Nina! Es brauchte einige Überredungskunst, Kati zu überzeugen, dass wir unbedingt Nina mit nach Deutschland nehmen mußte. Aber es gelang!

Die anfängliche Unzufriedenheit war schnell verschwunden und frohen Mutes fuhren wir in die Slowakei zurück!

Mit zu unserer Reiseplanung gehörte von Beginn an der Besuch einer Jubiläumsausstellung des slowakischen Vizslavereines, aber wir hatten auch Zeit für ein bißchen Kultur:

Am nächsten Tag ging es früh los!

Es waren viele Vizsla's (Uk und UD) gemeldet, bei Gesprächen erfuhren wir dann, dass zur damaligen Zeit nur noch 25 (!!!!) Drahthaarvizsla in dem Land registriert waren!

Huncut fiel Lies direkt ins Auge und auch hier brauchte es etwas Überredung, aber Huncut, die bei Lies dann später Lou Lou hieß, sass' dann schnell neben Nina im Auto und sollte die Reise in die Niederlande antreten!

Am Ende der Ausstellung konnten wir es nicht lassen und mit Ferenc Varga zu seinem Zuhause zu fahren, um uns dort vor Ort seine Hunde anzuschauen! Tja,..............................

Ich konnte einfach nicht anders. Cimbi, späterer Spitzname "Tappes", leistete Nina und Lou Lou Gesellschaft! Nun waren wir wirklich sehr spät dran und hatten noch etlichen Stunden Fahrt vor uns!

Aber mit diesen tollen Hunden im Gepäck und mit vielen Anregungen und Gesprächen vergingen auch diese Stunden wie im Flug!

Im frühen Morgengrauen waren wir in Schladern angekommen und der Rest des Rudel's konnte die Neuen in Augenschein nehmen!

Nun sind sie beide in den ewigen Jagdgründen.

 

 

 

Kleines Jubiläum

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